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| Slackware Linux Last updated by chaos on Sunday, 27/04/2003 - 18:39 | Ich möchte nun hier Slackware, die älteste überlebende Linuxdistribution vorstellen.
Beim Aufbau des Artikels orientier ich mich am OSNews Review.
Myth 1. Slackware is for geeks/developers.
1a. Slackware is user-unfriendly.
Nein, Slackware ist Benutzerfreundlich -- es sucht sich seine Benutzer nur sehr genau aus. Slackware hat zwar keine grafischen Konfigurationswerkzeuge, dafür kann man die Konfigurationsdateien direkt editieren, ohne Angst haben zu müssen, daß z.B. yast diese verändert.
1b. Slackware is difficult to install.
Die Installation läuft wie folgt ab: * CD einlegen * von CD booten * als root ohne Passwort einloggen * mit cfdisk partitionieren (also cfdisk /dev/hda eintippen und Partitionen anlegen) (nur falls man nicht zuvor schon auf anderem Wege die Festplatte partitioniert hat). * setup eintippen. * Bei den Menupunkten oben anfangen. * Neustarten * als root einloggen (jetzt mit Paßwort), mit adduser einen Benutzer anlegen, xf86config den xserver konfigurieren (falls er sich nicht mit startx starten läßt) und in /etc/inittab das Standardrunlevel auf runlevel 4 setzen (wenn man von X begrüßt werden möchte).
Das einzige wo's schwierig werden könnte, ist wenn man nur sehr wenig Festplatte frei hat: Slackware kennt keine Paketabhängigkeiten, so muß man selbst darauf achten, daß alle Abhängigkeiten erfüllt sind.
1c. Slackware is difficult to configure.
Man muß halt das Handbuch lesen können, dann kann man hoffentlich die Konfigurationsdatein so änderen, daß alles so läuft wie man will. Außerdem verwendet Slackware BSD-like-init-Skripte. Sie sind einfacher zu lesen als die sysV-Skripte bei RedHat, SuSE und co. Ich hatte noch nie davor Shellscribte gelesen, und konnte direkt nachvollziehen, was wann geschieht. Slackware ist einfach zu konfigurien, weil es sich nicht mit Tools in den Weg (zwischen Administrator und System) stellt. Wer es unbedingt bunt haben muß: Bestimmt gibt es webmin und linuxconf auch für Slack.
1d. Slackware is difficult to run or manage.
Das bezieht sich wohl auf die Paketverwaltung, ABER gerade wegen ihrer Einfachheit hat man kein Problem nachträglich Bibliotheken auszutauschen, upzugraden.... Man kann ohne Probleme mit Bordmitteln eigene Pakete bauen. Für Sicherheitsupdates ist man selbst vearantwortlich, sie sind aber leicht zu finden (z.B: im changelog ).
Myth 2. There are no or very few docs on Slackware.
Vielleicht, weil sie dank Slackware Book bzw. überarbeitetem Slackware Book nicht nötig sind? Außerdem gibt es eine hilfreiche usenet-Gruppe: news://alt.os.slackware und sogar ein deutschsprachiges Forum.
Myth 3. There are tons of rpms and debs around but nothing for Slackware.
Aber bei Slackware sind Compiler dabei. Man kann also alles selbst machen. Und das Erstellen von Paketen ist auch ganz einfach: ./cofigure --options make make install prefix=/tmp/newpkg/usr cd /tmp/newpkg su makepkg paketname-version-CPU-buildnummer.tgz installpkg paketname-version-CPU-buildnummer.tgz exit
Myth 4. Slackware is for servers.
Das ist ein Vorurteil gegenüber Linux, nicht gegenüber Slackware. X läuft wie bei anderen Linuxdistries auch.
Myth 6. Slackware's site is ugly and outdated.
Sie wird immer aktualisiert, wenn es was neues gibt. Und sie ist schön übersichtlich. Außerdem kann man sie auch mit lynx , w3m ... ohne Probleme besuchen. Für Paketupdates sucht man nicht auf der Hauptseit, sondern auf dem ftp-Server (bzw. einen der mirrors. Der einzige deutsche mirror ist etwas langsam und scheint nicht immer alles zu haben, deshalb verwende ich i.A. einen Niederländischen) oder auf http://www.slackware.com/changelog/current.php?cpu=i386 .
Myth 7. Slackware is damn fast and stable.
Das stimmt. Bootet ungefähr doppelt so schnell wie RedHat auf dem gleichen System. |
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